VARIA Fahrrad Radar: Mit Sicherheit mehr bewegen

 

IFA Berlin, 2015 – Auf deutschen Straßen ist Vorsicht angesagt: Insgesamt nahmen Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, im Jahr 2014 um 3,9 Prozent zu. Das zeigt die Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes. Gefährdet sind dabei neben Autofahrern und Fußgängern vor allem auch die Radler. Helme und aufmerksames Fahren schützen zwar vor leichten Verletzungen, die Zahlen zeigen aber, dass Radler immer häufiger in tödliche Unfälle verwickelt sind: So wurden 2014 rund 389.500 Menschen auf Deutschlands Straßen verletzt, davon 77.900 Fahrradfahrer.

Wachsende Gefahr für Radfahrer

Für 396 Radler endeten Verkehrsunfälle sogar tödlich. Damit stieg die Zahl der getöteten Fahrradfahrer um 11,9 Prozent. Die meisten Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren, sind auf Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer zurückzuführen: Die Hauptschuld trugen in 55,7 Prozent der Fälle Autofahrer – und Unfallforscher gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl sogar viermal höher ist als statistisch erfasst, denn viele Radler melden eine leichte Verletzung gar nicht erst. Gerade wenn Pkw- und Fahrradfahrer eine Fahrbahn gemeinsam nutzen, werden im hektischen Straßengeschehen andere Verkehrsteilnehmer übersehen und Situationen falsch eingeschätzt. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen muss also gewährleistet sein, dass Verkehrsteilnehmer aufeinander aufmerksam werden. Dabei können intelligente Produkte helfen, die für Sichtbarkeit sorgen, ohne vom Verkehr abzulenken.

Technik, die sichtbar macht

Mit der VARIA Serie zeigt Garmin, wie Zweiräder für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar werden. Das VARIA Fahrrad-Radar verfügt über eine integrierte Abstandsmessung: Ab einer Entfernung von 140 Metern warnt es den Radfahrer über eine angeschlossene Garmin Displayeinheit oder einen Garmin Edge Fahrradcomputer, wenn sich ein Fahrzeug nähert, und gibt an, wie weit es noch entfernt ist. Das Rücklicht des Fahrrad-Radars erhellt bei zunehmender Geschwindigkeit und macht so auf den Radler aufmerksam.

Eine weitere Neuheit der VARIA Reihe ist die Fahrradbeleuchtung, die intelligent auf die Fahrweise des Radlers reagiert: Verbunden mit einem kompatiblen Radcomputer der Edge Serie passen die Fahrradlichter ihre Helligkeit der Geschwindigkeit an. Dafür wird via GPS die Geschwindigkeit ermittelt. Bei schneller Fahrt strahlt das Vorderlicht weiter nach vorne, gemächliches Tempo lenkt den Lichtkegel auf den Weg direkt vor dem Rad. Das Rücklicht verfügt zudem über eine Bremslichtfunktion und wird heller, wenn eine Reduzierung der Geschwindigkeit registriert wird. Damit sind Verkehrsteilnehmer gewarnt, die von hinten nahen.

Unfallbenachrichtigung durch Fahrrad-Navi

Für mehr Sicherheit auf dem Rad sorgt auch der neue Garmin Edge Explore 1000: Der integrierte Bewegungssensor des Fahrrad-Navis erkennt anhand der Lage und Bewegung des Geräts, wenn ein Radfahrer stürzt. In diesem Fall wird über ein gekoppeltes Smartphone per SMS und E-Mail automatisch eine Unfallbenachrichtigung an zuvor definierte Kontakte geschickt, die den aktuellen Standort des Radfahrers übermittelt. Sollte es sich lediglich um einen unsanften Abstieg gehandelt haben, lässt sich dieser Vorgang innerhalb eines 30-sekündigen Countdowns vom Radler stoppen. Dank ANT+ Schnittstelle lassen sich zudem die VARIA Sicherheitsprodukte (Radar und Beleuchtung) mit dem neuen Edge verbinden und nutzen.