Radfahren im Dunkeln – Sicher durch die kalte Jahreszeit

Werden die Tage kürzer, ist das für viele Radfahrer Grund genug, den Drahtesel bis zum nächsten Frühjahr einzumotten. Das ist schade und eigentlich ebenso unnötig! Die richtige Ausrüstung vorausgesetzt, hat Radfahren nämlich zu jeder Jahreszeit einen ganz besonderen Reiz, den man auskosten sollte.

Was es zu beachten gilt, damit einen das beliebte Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern auch bei Dunkelheit, Wind und Wetter sicher durch den Alltag bringt, dem geht folgender Artikel auf den Grund. Darüber hinaus beleuchtet er die Vorteile des ganzjährigen Radfahrens.

Ganzjähriges Radfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit

Was in nördlichen Regionen gang und gäbe ist, nämlich die ganzjährige Nutzung von Citybike, Mountainbike oder Rennrad, gelangt auch in unseren Breitengraden immer mehr in den Fokus. Viele Radsportler möchten ihr Training in der dunklen Jahreszeit nicht einschränken und auch die Nutzung des Fahrrads für alltägliche Wege muss nicht ausgesetzt werden, bloß, weil es im Herbst und Winter früher dunkel wird.

Ganz im Gegenteil! Die richtige Ausrüstung vorausgesetzt, bringt der ganzjährige Gebrauch des Rades durchaus einige Vorteile mit sich.

Positive Aspekte durch Fahrradfahren bei Dunkelheit

Gerade Fahrten bei Dunkelheit haben einige Vorteile zu bieten, die sich nicht wegdiskutieren lassen. So werden visuelle und akustische Reize bei Dämmerung und Dunkelheit ganz anders wahrgenommen, was durchaus sinnliche Erfahrung mit sich bringt, die einem sonst vielleicht verborgen geblieben wäre.

Darüber hinaus präsentieren sich sonst vielbefahrene Strecken gerade in der dunklen Jahreszeit ab Einbruch der Dämmerung oft menschenleer und sorgen so für besonderes Fahrvergnügen und ungestörte Trainingseinheiten.

Nicht zuletzt ist natürlich der gesundheitsfördernde Aspekt einer ganzjährigen Radnutzung nicht von der Hand zu weisen. Das Zurücklegen von Wegstrecken am Rad bei Dunkelheit, Wind und Wetter härtet ab und macht widerstandsfähig.

Sicher am Rad bei Dunkelheit: die richtige Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung ist beim Radfahren bei Dunkelheit selbstverständlich das A und O, um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Sehen und gesehen werden muss hier die Devise lauten und das ohne jeden Kompromiss! Dies betrifft die Beleuchtung am Rad ebenso wie reflektierende und helle Bekleidung des Sportlers selbst.

Radbeleuchtung für genügend Sicht und Sichtbarkeit

Garmin Varia - der meistgekaufte Testsieger
Garmin Varia – der meistgekaufte Testsieger

Gerade, wenn das Rad bei Dunkelheit regelmäßig und intensiv genutzt werden soll, darf bei der Beleuchtung nicht gespart werden. Vorsicht ist hier in jedem Fall besser als Nachsicht und ein Nachrüsten der Radbeleuchtung kommt häufig teurer, als gleich auf leistungsstarke Modelle zu setzen.

Eine entsprechend gute Frontleuchte sowie passive oder auch aktive Heckbeleuchtung bieten ausreichend Sicherheit und passen sich – wenn weise gewählt – sogar den jeweiligen Fahrbedingungen an. Wichtig sind hier einerseits die Lichtintensität (in Lumen angegeben), andererseits eine entsprechend lange Batterielaufzeit, um nicht plötzlich ungewollt im Dunkeln zu stehen.

Für eine Extraportion Schutz am Fahrrad – gerade bei Dämmerung und Dunkelheit – sorgen Extrageräte wie beispielsweise spezielle Radare. Herauszustreichen in Bezug auf Effektivität und Sicherheit sind hier die smarten Produkte aus der Varia-Serie von Garmin.

Sichtbarkeit am Rad: die Fahrradbeleuchtung von Garmin

Die Varia-Fahrradbeleuchtung aus dem Hause Garmin bietet alles, damit Fahrradfahren bei Dunkelheit zum sicheren Erlebnis wird. Darüber hinaus punktet sie mit smarten Verbindungsmöglichkeiten und dadurch mit einer Vielzahl von Extrafunktionen.

Frontscheinwerfer und Rücklicht sind separat ebenso erhältlich wie im praktischen Kombipaket. Mit Werten bis zu 300 Lumen passt sich das Frontlicht mit seinen drei verschiedenen Lichtmodi der Fahrgeschwindigkeit an und sorgt so für eine exakte Ausleuchtung der Wegstrecke. Die Anti-Blendfunktion steigert die Sicherheit zusätzlich. Das Varia-Rücklicht fungiert bei Verringerung der Geschwindigkeit als Bremslicht. Bei Dämmerung und Dunkelheit ist der Radfahrer so auch für den von hinten kommenden Verkehr gut sichtbar.

Zusätzliche Sicherheit bei Dunkelheit: das Garmin-Radar

Das praktische Bundle von Garmin beinhaltet Radar-Rückleuchte sowie Radar-Steuereinheit und steigert gerade in der dunklen Jahreszeit die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr erheblich. Sich von hinten nähernde Verkehrsteilnehmer werden ab einer Distanz von 140 Metern erkannt. Die Rückleuchte reagiert auf diesen von hinten kommenden Verkehr, indem die Lichtintensität automatisch gesteigert wird. Durch das frühzeitige Erkennen des Radfahrers wird das Unfallrisiko so gerade bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen minimiert.

Weitere Ausstattung für ausreichend Sicht und Sichtbarkeit

Soll das Fahrrad in der dunklen Jahreszeit regelmäßig zum Einsatz kommen, darf auch an der richtigen Bekleidung nicht gespart werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Radfahrer ausreichend vor Regen und Kälte geschützt ist (mit Funktionsbekleidung/Thermobekleidung), denn herbstliche oder winterliche Fahrten bei Dunkelheit bringen entsprechende Witterung mit sich.

Darüber hinaus sollte die Bekleidung eher in helleren Tönen gewählt werden und mit ausreichend reflektierenden Elementen ausgestattet sein. Alternativ kann natürlich ebenso eine Warnweste übergezogen werden. Auch ein heller Fahrradhelm (eventuell mit reflektierenden Zusätzen bestückt) steigert bei Dunkelheit die Sichtbarkeit sowie Sicherheit am Rad.

Passive Beleuchtung durch Reflektoren sollte ebenso an Front, Heck, Speichen und Pedalen angebracht werden. Reflektierende Streifen an den Reifen erhöhen die Sichtbarkeit noch zusätzlich.

Radfahren bei Dunkelheit – weitere Tipps

Um beim ganzjährigen Radfahren allen Wetterbedingungen zu trotzen und optimale Sicherheit am Rad zu gewährleisten, empfiehlt es sich, neben der entsprechenden Ausrüstung noch weitere Tipps und Kniffe zu beherzigen:

  • Reserveleuchten: Gerade bei längeren Touren ist es sinnvoll, stets Reserveleuchten mit im Gepäck zu haben. Nicht nur die Batterielaufzeit kann einem einen Strich durch die Rechnung machen, es ist auch möglich, dass die Hauptleuchte durch Abnutzung oder Einfluss von außen ausfällt
  • Heckleuchte: manchmal neigt man dazu, sie zu vernachlässigen, doch sie erfüllt eine ebenso wesentliche Funktion wie die Frontleuchte
  • Schutzbrille sowie Handschuhe
  • Zusätzliche Lagen oder Heißgetränke: kein unbedingtes Muss, aber zusätzliche Bekleidung (zum Beispiel Arm-, Bein-, Knie- und Nierenwärmer) und wärmende Getränke sorgen im Fall des Falles für Komfort
  • Gemeinsames Fahren mit Freunden: Nicht nur bringen gemeinsame Touren bei Dunkelheit Spaß, sie erhöhen auch die Sicherheit, weil man in der Gruppe deutlicher sichtbar ist

Fazit: So kommen Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Nächte länger, ist das noch lange kein Grund, das Fahrrad zu verstauen. In vielen skandinavischen Ländern ist ganzjähriges Fahrradfahren Standard. Auch in unseren Breitengraden kommt es immer mehr in Mode und das zu Recht! Nicht nur erhöht sich die körperliche Widerstandsfähigkeit durch Bewegung an der frischen Luft bei jeder Witterung, ebenso können geänderte Bedingungen (wie beispielsweise menschenleere Routen) optimal genutzt werden und mit dem Outdoor-Training muss nicht ausgesetzt werden.

Um das Rad auch bei Dunkelheit effektiv und vor allem sicher zu nutzen, sind jedoch einige Vorkehrungen notwendig. Nicht nur die eigene Sicherheit steht im Fokus, sondern die aller Verkehrsteilnehmer.

Sehen und gesehen werden, muss hier das Motto lauten! Entsprechendes Licht bietet die Grundlage für sicheres Fahren bei Dunkelheit. Bei regelmäßiger Nutzung des Fahrrads im Herbst und Winter, sollte hier keineswegs gespart werden. Frontleuchte und Heckbeleuchtung müssen genügend Lichtintensität aufweisen, um die Umgebung bestmöglich auszuleuchten beziehungsweise von hinten kommende Verkehrsteilnehmer auf den Radfahrer vor ihnen aufmerksam zu machen. Investitionen, wie etwa spezielle Fahrrad-Radare, können die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Wesentlich beim Radfahren im Dunkeln ist die Ausstattung von Rad und Bekleidung mit ausreichend reflektierenden Elementen. Diese können auch an Speichen, Pedalen, Reifen oder Helm montiert werden. Darüber hinaus sollte bei entsprechender Funktionskleidung nicht gespart werden. Auch Zusatzausrüstung wie Brille, Handschuhe oder Wärmeschutz machen sich bezahlt und erhöhen den Komfort.

Unter diesen Voraussetzungen steht der ganzjährigen Radnutzung nichts mehr im Wege! Und ein kleiner Tipp zum Schluss: Gemeinsam mit Freunden macht das Radfahren bei Wind und Wetter gleich noch mehr Spaß! Außerdem wird gerade bei Dunkelheit die Sicherheit jedes Einzelnen durch die Gruppengröße nochmals erhöht!

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